Der Corona-Lockdown und damit das Homeoffice bleiben uns noch etwas erhalten – wir erlahmen langsam aber alle doch ziemlich. Darum folgen drei Tipps zum Auffrischen der positiven Einstellung und eigenen Motivation, denn das ist eine stärkende Grundlage, um erfolgreich im Job zu agieren.

Erfolgreich im Job-Tipp 1 – Machen Sie Ihre Arbeitsergebnisse sichtbar

Hier geht es nicht um Trommeln, sondern um Transparenz. Sie sehen Ihre/n Chef/in nicht mal eben auf dem Flur oder Ihre Kollegen in der Kaffeeküche – also zeigen Sie, woran Sie arbeiten und wo Sie stehen. Zudem motiviert es auch Sie selbst!

Es geht darum, Aktivitäten und Ergebnisse schriftlich oder grafisch via Email, Collaboration Tools und Online Meetings oder mündlich via Telefon zu kommunizieren. Es ist für weiterführende Prozesse wichtig, Ihre Arbeit und Fortschritte transparent zu machen. Denn es fehlen die vielzähligen Gelegenheiten zum Gespräch im Büro-Alltag, um kurz mal etwas zu berichten.

Also, machen Sie es sich zur Gewohnheit mindestens einmal pro Woche ein kleines „Reporting“ über Ihre Arbeitsergebnisse zusammen zu fassen. Keine Romane, keine Eventualitäten – nur Facts & Figures. Und mit Ergebnissen sind auch Probleme gemeint, denn wenn die nicht rechtzeitig kommuniziert werden, kann das zum echten Erfolgskiller und Vertrauensverlust führen.

Denn eins muss Ihnen bewusst sein – für viele Führungskräfte bedeutet die jetzige Situation einen Kontrollverlust, der zu mehr Sensibilität führt.

Tipp 2 – Nutzen Sie Ihre Vorstellungskraft

Setzen Sie sich konkrete Ziele und stellen Sie sich vor, was dann besser oder anders ist. Da Sie nicht mehr im Büro nebenbei über mögliche Ergebnisse und Auswirkungen reden, verfallen viele allein vor dem Monitor ins reines Aufgaben abhaken, haben aber nicht mehr das große Ganze vor Augen – malen Sie es sich aus!

Je konkreter ein Zukunftsbild von etwas ist, dass wir erreichen möchten, um so engagierter und ausdauernder können wir die Realisierung unserer Ziele verfolgen – also darauf einzahlen, erfolgreich im Job zu bleiben. Also, seien Sie kreativ in den Ideen, was die Zielerreichung so alles verändern und ermöglichen kann. Die Psychologen nennen diese Technik Autosuggestion, mit der wir uns positiv beeinflussen können.

Tipp 3 – Schaffen Sie eine gute Atmosphäre

Ob aus dem Homeoffice oder im Büro – es ist relevant, dass eine gute Atmosphäre im Team und mit Geschäftspartnern entsteht und erhalten bleibt. Denn die eigene Motivation, das persönliche Engagement und die situative Leistungsfähigkeit hängen stark von unserem Grad des Wohlbefindens ab. Laut einer Umfrage von ZEITonline ist es 84 Prozent der Befragten in allen Unternehmenund Branchen wichtig, sich am Arbeitsplatz wohlzufühlen. In Großunternehmen sind es sogar 95 Prozent.

Viele Teams haben im ersten Lockdown noch für regelmäßige gemeinsame Kaffeepausen oder Powerbreaks gesorgt, das ist im zweiten Lockdown erlahmt. Gute Stimmung sorgt aber auch beim Einzelnen für einen guten Arbeitsflow. Tragen Sie dazu bei, dass das Team positiv im Austausch bleibt – nicht nur beruflich.

Herausforderungen und Probleme optimistisch und lösungsorientiert anzugehen, schafft die optimale Grundhaltung. Wenn Sie sich über etwas ärgern, versuchen Sie sich auf positive Dinge zu konzentrieren. Denn Gefühle können wir uns nur selbst machen – das heißt, Sie entscheiden, ob der andere Sie ärgern kann . Wenn alle ins Jammern und in die Negativspirale kommen, versuchen Sie einen positiven Umkehrimpuls zu geben. Und wenn der nicht wirkt, ziehen Sie sich vorübergehend zurück. Manche Teams ziehen sich gegenseitig nach unten.

Natürlich darf jede/r auch mal durchhängen und einen Bad Day haben! Aber wichtig ist, das negative Gefühl klar zu verorten, es da zu belassen und für Abhilfe oder Ablenkung zu sorgen und nicht eine allgemeine Negativspirale für sich und gegenüber dem Team auszulösen.

Erfolgreich im Job plus – sorgen Sie für Pausen und Struktur

Zudem ist es wichtig für Ihr persönliches Wohlbefinden, sich nicht in dem Homeoffice-Einerlei zu verlieren. Regelmäßig Pausen einzuhalten und auch zur festgelegten Zeit aufzuhören, sind die Basisvoraussetzung selbst für 1-2 Tage Homeoffice in der Woche. Diese Zeit für einen Spaziergang oder Sport im Freien zu nutzen, wären dann weitere Pluspunkte. Wie Sie für Struktur und Organisation mit einem Arbeitsplatz zuhause sorgen, steht bereits in meinem Blogpost „Corona Special: 5 Tipps für’s produktive Arbeiten …„.

Bleiben Sie positiv und gesund!